Herzlich Willkommen in der Suite der Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin Herzlich Willkommen in der Suite der Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin

Hervorgegangen ist die Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) aus dem Arbeitskreis für Gerostomatologie (AKG), der 1990 als gemeinnütziger Verein von Dr. Klaus-Peter Wefers in Giessen gegründet wurde. Die Aufgaben des AKG wurden in der Förderung der gerostomatologischen Forschung, der Vertretung, Vermittlung und Verbreitung der Forschungsergebnisse im In- und Ausland, der Förderung der zahnärztlichen Fortbildung auf dem Gebiet der Gerostomatologie und der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Vereinigungen, Arbeitsgemeinschaften und Gesellschaften des In- und Auslandes festgelegt. Projekt- und Regionalgruppen wurden gebildet und es entstand eine enge Zusammenarbeit mit Körperschaften und Vereinigungen. Jahrestagungen fanden oft in zeitlicher und räumlicher Nähe mit der Koordinierungskonferenz der Referenten für Alterszahnheilkunde der Bundeszahnärztekammer statt. International wurde der AKG durch das European College of Gerodontology (ECG) als deutsche „Partnergesellschaft“ anerkannt.

Im Jahr 2000 assoziierte der AKG mit der DGZMK, im Jahr 2002 wirkte sie bei der Gründung des Dachverbands der Gerontologischen und Geriartrischen Wissenschaftlichen Gesellschaften Deutschland (dvgg) mit. So sollten die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachleute auf dem Gebiet der Alternsforschung sowie der Dialog mit der Politik verbessert und die Anliegen älterer Menschen in der Öffentlichkeit kraftvoller vertreten werden. Bereits seit 1996 ist die DGAZ deshalb auch Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Seit dem Jahr 2006 firmierte der AKG unter dem Namen Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin e.V. (DGAZ). Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der DGAZ ist die Einführung des Spezialisten für Seniorenzahnmedizin und das Siegel für eine seniorengerechte Praxis im Jahr 2008. Die Herausforderungen der Zukunft liegen für die DGAZ in der Erkennntnis, dass die Präventionserfolge bei Kindern und Jugendlichen in einer folgerichtigen Weiterführung dieser Konzepte helfen, Mundgesundheit und Funktion auch im hohen Alter zu erhalten. Es ist für die Sicherung der Lebensqualität und für die Ernährung wichtig, dass die Kaufunktion erhalten und der Phonetik und Ästhetik auch bei Senioren Beachtung geschenkt wird. Zum Erreichen eines gesunden Alterns müssen viele Berufsgruppen, darunter natürlich auch die Zahnmediziner, in multidisziplinärer Kooperation zusammenarbeiten. Wichtige neue Aufgaben werden dabei der Prävention zukommen. Auch die zahnmedizinische Betreuung erhält eine neue Dimension. Mehr und mehr alte Menschen werden auf Hilfe- und Pflegeleistungen in diesem Bereich angewiesen sein.