Beschreibung des Fachbereichs Kieferorthopädie

...Stellungsfehlern der Zähne sowie der Lage- und Formabweichungen der Kiefer einschließlich Funktionsstörungen des gesamten orofazialen Muskelapparates.

Sie ist ebenso, wie die meisten anderen Teilgebiete der Zahnmedizin ein ausgesprochen interdisziplinäres und funktionsorientiertes Fachgebiet, das in enger Kooperation mit der Zahnerhaltung, Parodontologie, Funktionsdiagnostik und -therapie, Oralchirurgie und Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie sowie Prothetik und Implantologie steht.

 

Grundsätzlich bietet die Kieferorthopädie zwei übergeordnete Therapieoptionen, die Orthodontie (das Bewegen der Zähne) und die Orthopädie (das Beeinflussen der Kiefer) an. Zahnbewegungen können generell bis ins hohe Alter, Kieferstimulationen nur solange Wachstum vorhanden ist, durchgeführt werden. Für beides stehen zahlreiche Techniken und Geräte bzw. Apparaturen zur Auswahl, die individuell anomaliespezifisch und altersabhängig zum Einsatz kommen.

Ziel jeder kieferorthopädischen Behandlung ist die Herstellung bzw. Optimierung der Mundgesundheit und auf Basis aller komplexen Zusammenhänge zwischen Zahnmedizin und Medizin die Prävention von möglichen Folgeerkrankungen.

 

In der DGZMK wird das Fachgebiet durch die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO) vertreten.

 

Leitlinien: Operative Entfernung von Weisheitszähnen, Diagnostik und Therapie des Schnarchens des Erwachsenen, Dentale Volumentomographie sowie Rechtfertigende Indikation bei Röntgenaufnahmen in der Kinderzahnheilkunde, Therapie des dentalen Traumas im bleibenden Gebiss (beide geplante Fertigstellung 2015).

 

Fachzahnarzt für Kieferorthopädie auf Basis der Musterweiterbildungsordnung (2012) unter Berücksichtigung europäischer Qualitätskriterien sowie auf Basis der Weiterbildungsordnungen der Zahnärztekammern der Länder.

                                                                                                                                                                         << Zurück